Handweberei Sommerwerkstatt

Das Weben mit ganz einfachen Mitteln war dem Menschen bereits in Urzeiten bekannt.

Betrachtet man die Webgeräte in frühen Zeiten, so sind drei Typen zu benennen: der Gewichtsstuhl (3000 v. Chr.), der horizontale Flachwebstuhl (etwa 2000 v. Chr.) und der asiatische Lendenwebstuhl (800 v. Ch.).

Aus der Linie der horizontalen Webgeräte haben sich später die Handwebstühle entwickelt. Die ersten Flachwebstühle mit Tritten, d.h. die erste Form der Mechanisierung, ist auf das 12. – 13. Jhdt. datiert.

Erst zu Beginn des 18. Jhdt. folgte eine weitere Mechanisierung am Flachwebstuhl – die Schnellschusslade. Der Umbruch von der Handarbeit zur industriellen Fertigung der Stoffe begann Ende 18.Jhdt. und hatte heftige wirtschaftliche und soziale Folgen.

Zum Tuchwerk gehört eine Werkstatt mit einigen großen Handwebstühlen.

Die Komplexitäten der mechanischen Zusammenhänge sind am Handwebstuhl sehr anschaulich zu erklären. Äußerst spannend ist es die Herstellung eines Gewebes hier nah zu erleben.

Begriffe wie:  Kette und Schuss, Kettbaum und Warenbaum, das Schären und das Bäumen einer Kette, die Schäfte und die Litzen, die Lade für den Anschlag, die Fachbildung für den Handschützen oder Schnellschützen, die Bindung, das Spulen, die Garnstärken …. und vieles mehr ist hier durch das Sehen und Anfassen zu verstehen.

Die Handweberei ist eine lebendige Werkstatt im Rahmen des Tuchwerks.

 

 

Christoph Erhardt christoph-erhardt.de

Ingrid Mertes atelier-de-tissage.be

Christoph Drießen weberei-alte-schule.de

 

Öffnungszeiten: Dienstags zwischen 14 bis 17 Uhr

Bitte telefonisch anfragen: 0176 48161134 oder  0032 87 851855

Anstehende Veranstaltungen

  1. Konzert | Jooles

    14.12. | 20:00-22:00
  2. Puppenspiel | Väterchen Frost

    15.12. | 15:00-16:30
  3. Puppenspiel | Väterchen Frost

    16.12. | 15:00-16:30
  4. Comedy-Zauber-Show für die ganze Familie

    25.12. | 16:00-18:00
  5. Tag des offenen Denkmals

    08.09.2019