Atelier Pasch

Die Familie Pasch unterhält im Tuchwerk Aachen einen generationenübergreifenden Ausstellungsraum.

Vater Clemens Pasch (1910-1985) gehört bis heute zu den namhaften rheinischen Künstlern der Nachkriegszeit. Den Aachenern ist die Bronzeskulptur „Mädchen auf der Mauer“ in der Theaterstraße bekannt.

Seine Figuren hat er liebevoll in Szene gesetzt und gleichzeitig keineswegs an die Gesetze der Natur gebunden. Seine Figuren können über Felsstücke purzeln, durch ein Agavenblatt kriechen oder einfach elegant unter einem Blätterdach stehen. Meistens aber warten sie. Auf der Mauer, an der Wand, auf einem Stuhl… und meistens sehen sie dabei sehr zufrieden aus. Clemens Pasch zeigt das Warten als ein aktives Nichtstun, einen wertvollen Zeitvertreib. Ein schöner Kontrast zu einer Welt, in der es vor allem ums schnelle Vorankommen geht.

Geboren 1910 in Sevelen, Niederrhein, gestorben 1985 in Düsseldorf. Studium der Kunst in Düsseldorf, Köln und München, Meisterschüler bei Prof. Bleeker. Er erhielt mehrere Förderpreise und war Mitglied zahlreicher Sezessionen und Künstlervereinigungen.

In der großen Halle der alten Tuchfabrik wurden Flächen geschaffen, auf denen Skulpturen, Gipsmodelle, sowie zahlreiche Zeichnungen, nicht nur gelagert, sondern auch ausgestellt werden.

Darüberhinaus sind regelmäßige Wechselausstellungen zu sehen.